Kemnather JU unterstützt Pfarrei bei Firmprojekt „Rama Dama“

In Vorbereitung auf ihre Firmung am 13. Juli beteiligten sich 30 Jugendliche aus der Pfarrei Kemnath am Projekt „Rama Dama“ (bayrisch für „Räumen tun wir“), welches in diesem Jahr von der Jungen Union organisiert wurde.

Aktuell sind diese Aktionen als "Trash Challenge" im Internet bekannt. Dabei werden verschmutzte Plätze fotografiert, danach aufgeräumt und anschließend aus gleicher Perspektive wieder fotografiert. Mit dieser Motivation und mit Müllzwicker und Handschuhen, zogen die Jungs und Mädels durch Stadtgebiet, Zubringerstraßen und angrenzende Waldgebiete der Gemeinde.

Die ausgewählten Routen wurden vorher vom CSU Nachwuchs festgelegt und beinhaltete bekannte verschmutzte Plätze. In einem Waldstück nahe Schönreuth wurde sogar ein ganzes Reifenlager entdeckt. Dank Bereitstellung der städtischen Fahrzeuge konnten die Jungs und Mädels, in Begleitung des Bürgermeisterkandidaten Roman Schäffler, den Wald von sämtlichen Schadstoffen befreien. Über Feldwege, vorbei an der Kolpinghütte und durch Kuchenreuth hindurch war die Tour für diese Gruppe zu Ende.

Die anderen Gruppen zogen über verschiedene Straßen durch Kemnath. Läuferweg, Schulgelände, Festplatz und auch der Sportplatz wurden genau unter die Lupe genommen. In den Straßengräben dominierten überwiegend leere Flaschen und Verpackungen. Im Stadtgebiet und auf den Parkplätzen fielen vor allem die roten Hundekotbeutel auf. Die Jugendlichen waren sehr verwundert dass so viele rote Beutel den Weg nicht zurück zum Behälter schaffen.

Die Gruppen wurden mit dem Bus wieder eingesammelt und der Müll am städtischen Bauhof abgeladen und getrennt.
Nach einigen Stunden Arbeit versammelten sich alle Teilnehmer wieder am städtischen Bauhof und ließen den Nachmittag mit einer kräftigen Brotzeit ausklingen.
Bürgermeister Werner Nickl dankte allen Jugendlichen die mit dieser Aktion für ein sauberes Kemnath sorgen.

Die Junge Union Kemnath mit ihren Beteiligten hatte zu ihrer Firmzeit schon selbst Erfahrung mit dieser Aktion. Oliver Rauch (Ortsvorsitzender) sieht eine Verbesserung seit dieser Zeit: „Es gab auch schon Zeiten da musste die Polizei gerufen werden, da größere Mengen Problemmüll gefunden wurden“.

Marco Schäffler (stellv. Ortsvorsitzender) überreichte am Ende des Nachmittags jeder Gruppe einen Eisgutschein um den Tag ausklingen zu lassen. Er bedankte sich vor allem für die zahlreiche Teilnahme und für das Engagement der Jugendlichen. „Bei uns wird mit Taten und nicht mit Demonstrationen gegen die Umweltverschmutzung vorgegangen“.

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